Freitag, 5. Januar 2018

Brandon Q. Morris: Enceladus - Die Rückkehr

Ein russischer Oligarch und Multimilliardär tritt an die zurückgekehrte Crew der ILSE heran. Er benötigt das Schiff und seine Mannschaft, um seine für den Asteroidenbergbau und weitere Großprojekte entstandene Infrastruktur im All auszubauen. Der Crew böte sich so die einmalige Chance, nach dem auf Enceladus verbliebenen Bordarzt Marchenko zu forschen. Sie bemächtigen sich Schiffs und machen sich auf den langen und beschwerlichen Weg. Doch der Milliardär Schostakowitsch spielt ein doppeltes Spiel. Und er ist nicht die einzige Partei, die auf das Schiff und seinen Kurs Einfluss nimmt.

Ein rasend spannendes Buch und ein würdiger Abschluss der Eismond-Reihe. Ich freue mich schon auf die neue Serie, die eine mögliche erste interstellare Reise beleuchtet.

Lesen, und zwar unbedingt und sofort!

Dienstag, 26. Dezember 2017

Brandon Q. Morris: Io

Eigentlich wollte die Besatzung der ILSE nach ihren gefährlichen Abenteuern auf Enceladus und Titan nur noch eines: nach Hause zurückfliegen. Doch die von Ihnen entdeckte außerirdische Intelligenz hatte sie eindringlich gewarnt: Auf dem Jupitermond Io lauert eine bösartige und tödliche Bedrohung, auch für die Erde. Io ist mit seinen Meeren aus flüssigem Schwefel und seinen zahlreichen aktiven Vulkanen nicht eben das, was man sich unter der Geburtsstätte des Lebens vorstellt. Doch auch auf der Erde existieren vergleichbar lebensfeindliche Plätze und sie sind dennoch belebt.
Also macht sich die Besatzung auf den Weg. Nicht nur den Gefahren auf dem lebensfeindlichen Jupitermond gilt ihre Aufmerksamkeit. Auch aus den eigenen Reihen heraus werden sie angegriffen.

Und wieder bemüht sich der unter einem Pseudonym schreibende deutsche Physiker als Autor von "Io" erfolgreich um ein Szenario, das auf einem soliden wissenschaftliche Fundament verankert ist.

Großartiger Suchtstoff. Bitte mehr davon!

Lesen, und zwar unbedingt und sofort!

Montag, 25. Dezember 2017

Brandon Q. Morris: Titan

Die Besatzung der ILSE ist auf Enceladus soeben nur knapp dem Tod von der Schippe gesprungen, da erreicht sie ein Ruf von der Bodenstation auf der Erde. Diese wurde auf ein von einem Museums-Radioteleskop zufällig aufgefangenes Funksignal aufmerksam gemacht, welches nur einen Schluß zulässt: Die Forschungssonde Huygens auf dem Saturnmond Titan ist wieder zum Leben erwacht. Nach 40 Jahren.

Da man sich ohnehin in der Gegend aufhält, beschließt die Mannschaft einen kleinen Umweg und gerät so direkt in ein neues, gefährliche Abenteuer.

Der Autor kennt sich mit Raumfahrt und Technologie bestens aus. In seinem Roman entwickelt er ein Szenario, das ausschließlich auf aktueller oder in Kürze zu erwartender Technik basiert. Das macht diesen Science-Fiction Roman so überaus realistisch.

Lesen, und zwar unbedingt und sofort.