Mittwoch, 2. September 2026

René Goscinny, Albert Uderzo, Chako Habekost: Zores bei de Pälzer

Asterix babbelt pälzisch 4

Manchmal habe ich Heimweh nach dem Rheinland im engeren Sinne (lt. Konrad Beikircher - Ruhe in Frieden, mein Guter. Du hast mich immer wieder aufgerichtet im sächsischen Exil.). Ich denke dann an Köln, an den wunderbaren Dialekt, den ich genauso wenig beherrsche wie die hiesige Mundart. Und ich träume von dem Fluß, den ich an seinem Geruch erkennen kann. Dann überlege ich mir ernsthaft, mir ein kleines Häuschen in der Eifel zu kaufen und wieder heimzukehren in das Land, aus dem ich gekommen bin. Den Rest meines Lebens irgendwo zwischen Basaltfelsen und dem Mittelrhein zu verbringen. Manchmal.

Und dann fällt mir so etwas in die Hände. Was der Dr. Habekost hier liefert ist nicht einfach eine Neuübersetzung. Es ist neben einer Neuinterpretation auch eine Studie über die pfälzische Schimpfwortkultur. Himmel, was haben die hier tolle Schimpfworte!

Und dann bin ich wieder verliebt in die Pfalz, in ihre Bewohner und ihre Sprache. Weeschwie'schmään?!

Lesen!

Freitag, 28. August 2026

Spektrum der Wissenschaft-Redaktion (Hrsg): Giftige Natur

Meine Mutter pflegte mir irgendwelche Mittelchen, die zu nehmen sie mir empfahl, oft mit den Worten "Das ist rein pflanzlich" anzupreisen. Da traf sie bei ihrem Biologie studierenden Sohn aber genau auf den Richtigen. Zu diesem Zeitpunkt war die Toxikologie bereits ein langjähriges Steckenpferd von mir. "Mama" antwortete ich dann oft "Opium ist auch rein pflanzlich. Und Digitalis oder Stechapfel!" Dann war in der Regel Ruhe. Und von tierischen Giften, Pilztoxinen und Bakteriengiftstoffen hatten wir noch nicht einmal angefangen.

Und genau darum geht es in diesem Spektrum-Kompakt. Die Natur kann ganz schön giftig sein. Die Redaktion hat wieder einmal ganze Arbeit geleistet. Denn wenn ich mit meinem Wissensbackground hier noch etwas lernen kann, dann wird hier kein alter Käse geliefert. Obwohl auch der bisweilen giftig sein kann.

Wen das Thema interessiert wird hier eine spannende Lektüre finden.

Lesen!

Sonntag, 23. August 2026

Spektrum der Wissenschaft-Redaktion (Hrsg): Die Wunderwelt der Pflanzen

Studiert man die Lehre vom Leben (Biologie) erschlägt einen irgendwann die Vielfalt. 1,8 Millionen Arten hat die Wissenschaft bisher beschrieben, es sind aber viel mehr. Je nach Zählweise reichen die Schätzungen von 8 bis 15 Millionen, bezieht man auch Mikroben und Pilze in die Schätzung mit ein, liest man sogar von über 100 Millionen. Die kann kein Mensch alle kennen. Deshalb ist es auch durchaus möglich, einen studierten Biologen noch zu überraschen. 

Das ist der Redaktion durch die Auswahl der Artikel wirklich gelungen. 

Lesen, und zwar unbedingt und sofort