Dienstag, 15. September 2026

Spektrum der Wissenschaft-Redaktion (Hrsg): Dauerhaft leben im All

Ende der 60er Jahre wurde ich eingeschult. Die Mondlandung schauten wir uns in der Grundschule auf einem riesigen Schwarzweiß-Fernseher an. Dass diese Sendung nur eine Wiederholung der nächtlichen Live-Übertragung war, wussten wir nicht. Es war ungeheuer spannend. 

Wenige Jahre später tauchten neue Produkte und Werkstoffe auf dem Markt auf: Taschenrechner, Digitaluhren und Antihaftbeschichtungen für Kochgeschirr. Anwendungen für Laser wurden auf einmal bezahlbar: Medizintechnik, Bildaufzeichnung und später Musikspieler. Irgendwann wurden dann Computer für Jedermann bezahlbar. Und das sind nur einige Beispiele für sogenannte Abfallprodukte aus der Weltraumforschung. 

Die Herausforderungen an die Weltraumfahrt waren in den 60er- und 70er-Jahren gewaltig, schließlich wollte man in nur einem Jahrzehnt Menschen auf den Mond und lebend und gesund wieder zurück bringen. Aus heutiger Sicht aber waren diese Probleme jedoch überschaubar, denn die Astronauten waren ja immer nur für ein paar Tage im All. Richtig schwierig wird es, wenn ich Menschen über längere Zeiträume durch das Weltall schicke. Und extrem knifflig wird es, wenn diese das schützende Magnetfeld der Erde dauerhaft verlassen sollen.

Neue Techniken müssen entwickelt werden, neue wollen Werkstoffe erfunden werden. Das ist alles wieder richtig spannend und in diesem Heft hervorragend zusammengefasst. 

Lesen!

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