Es ist unglaublich, welche Erkenntnisse von unserem Heimatsystem inzwischen gewonnen wurden. Vergleichsweise winzige Himmelskörper im Kuipergürtel, rund 60 bis über 100 mal soweit von der Sonne entfernt wie die Erde, und sogar deren Monde konnten erforscht werden. Wenn man bedenkt, wie schwach diese Objekte beleuchtet werden, wie weit sie von der Sonne entfernt und wie klein sie sind grenzt das an ein Wunder. Folgerichtig werden hier auch Instrumente eingesetzt, die eigentlich zur Erforschung extrasolarer Planeten konstruiert wurden.
Die Plasmazusammensetzung und -eigenschaften am Rande des Sonnensystems und darüber hinaus wurden hingegen von zwei Mitspielern unter die Lupe genommen, die es eigentlich längst nicht mehr geben sollte: Die Sonden Voyager I und II wurden 1977 gestartet, also vor rund 50 Jahren, aber sie leben immer noch und senden bienenfleißig ihre Messdaten zum Heimatplaneten.
Ich bin gerade völlig geplättet von den Leistungen der Astrophysiker.
Lesen, und zwar unbedingt und sofort!
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