Sonntag, 13. März 2016
Moritz Freiherr Knigge: Anleitung zum Unhöflichsein
Sehr netter Happen zwischendurch: In kurzen, überspitzt formulierten Statements und Anekdoten erklärt Herr Knigge, anders als sein berühmter Ahne, wie man es NICHT machen soll. Dadurch regt er zum Nachdenken und zur Reflexion des eigenen Verhaltens an, ohne starre Verhaltensregeln zu geben. Er bleibt stets eloquent und witzig. Sehr zu empfehlen.
Lesen, und zwar sofort!
Dienstag, 1. März 2016
Katrin Bauerfeind: Mir fehlt ein Tag zwischen Sonntag und Montag
Geschichten vom schönen Scheitern
"Klar, auch ich komme mitunter nach Hause, und der Kühlschrank ist so leer wie das Bett und die Wohnung ruhig. Die Stille einer leeren Wohnung ist der Soundtrack des Singlelebens. Nicht immer ein Hit. Dann ist nichts zu hören als der eigene Herzschlag. Und sein eigenes Herz muss man erst mal aushalten. Das Glück ist ein scheuer Geselle."
Auch das Debütwerk von Frau Bauerfeind ist sehr unterhaltsam. Es verrät etwas mehr über die Herkunft der Autorin als das zweite Buch, und ab und zu blitzt eine Weisheit zwischen den Zeilen hindurch, die man einem so jungen Menschen spontan gar nicht zutrauen würde. Ein tolles und lustiges Buch!
Lesen, und zwar unbedingt und sofort!
"Klar, auch ich komme mitunter nach Hause, und der Kühlschrank ist so leer wie das Bett und die Wohnung ruhig. Die Stille einer leeren Wohnung ist der Soundtrack des Singlelebens. Nicht immer ein Hit. Dann ist nichts zu hören als der eigene Herzschlag. Und sein eigenes Herz muss man erst mal aushalten. Das Glück ist ein scheuer Geselle."
Auch das Debütwerk von Frau Bauerfeind ist sehr unterhaltsam. Es verrät etwas mehr über die Herkunft der Autorin als das zweite Buch, und ab und zu blitzt eine Weisheit zwischen den Zeilen hindurch, die man einem so jungen Menschen spontan gar nicht zutrauen würde. Ein tolles und lustiges Buch!
Lesen, und zwar unbedingt und sofort!
Sonntag, 21. Februar 2016
Katrin Bauerfeind: Hinten sind Rezepte drin
Geschichten, die Männern nie passieren würden
"Das erste Buch Katrin: Die Welt ist weiblich. Guckt euch an, wie schön sie ist. Da hat auf jeden Fall eine Frau ihre Hände im Spiel gehabt. Oder ein Schwuler. Hetero-Männer richten ihre Wohnungen bis heute weiß, karg und ungemütlich ein. Warum sollte das vor einer Ewigkeit anders gewesen sein. Kein Mann käme auf die Idee, einen Schmetterling zu erfinden oder einen Sonnenuntergang. Ein Mann würde einfach das Licht ausmachen. Gott also war eine Frau. Sie hieß Brigitte. Brigitte Gott. (...)"
Was Frau Bauerfeind in ihrem zweiten Buch an abstrusen Geschichten zusammengetragen hat und in ihrem unvergleichlichen und leicht schnodderigem Schreibstil erzählt, ist in höchstem Maße unterhaltsam und sehr, sehr lustig. Und hinten sind natürlich keine Rezepte drin. Und viele der Geschichten könnten durchaus auch Männern passieren.
Lesen, und zwar unbedingt und sofort!
"Das erste Buch Katrin: Die Welt ist weiblich. Guckt euch an, wie schön sie ist. Da hat auf jeden Fall eine Frau ihre Hände im Spiel gehabt. Oder ein Schwuler. Hetero-Männer richten ihre Wohnungen bis heute weiß, karg und ungemütlich ein. Warum sollte das vor einer Ewigkeit anders gewesen sein. Kein Mann käme auf die Idee, einen Schmetterling zu erfinden oder einen Sonnenuntergang. Ein Mann würde einfach das Licht ausmachen. Gott also war eine Frau. Sie hieß Brigitte. Brigitte Gott. (...)"
Was Frau Bauerfeind in ihrem zweiten Buch an abstrusen Geschichten zusammengetragen hat und in ihrem unvergleichlichen und leicht schnodderigem Schreibstil erzählt, ist in höchstem Maße unterhaltsam und sehr, sehr lustig. Und hinten sind natürlich keine Rezepte drin. Und viele der Geschichten könnten durchaus auch Männern passieren.
Lesen, und zwar unbedingt und sofort!
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