Freitag, 13. August 2010

Jens Lossau, Jens Schumacher: Der Elbenschlächter

Das Institut für angewandte investigative Thaumaturgie (IAIT) schickt seine besten Agenten ins Rennen, denn ein grausamer Mörder treibt in den dunklen Gassen des Vergnügungsviertels von Nophelet sein Unwesen. Dieser beraubt elbische Lustknaben auf magische Weise ihres Blutes und ihres Geschlechts. Das ungleiche Ermittlerduo besteht aus dem greisen Magier Hippolit, der seit einem Unfall im Körper eines dreizehnjährigen Jungen gefangen ist und seinem Assistenten Jorge, einem ziemlich schlagkräftigen und ziemlich versoffenen Troll. Ihre Ermittlungen führen sie schon bald in die besseren Kreise der Stadt, wo mit Hilfe einer neuartigen Droge ekstatische Orgien gefeiert werden.

Hätte Terry Pratchett ein Drehbuch aus einem seiner Scheibenwelt-Romane erstellt und hätte Quentin Tarantino dieses dann verfilmt, dann wäre vermutlich ein Spielfilm heraus gekommen, der dem in meinem Kopf soeben zuende gegangenen Streifen nicht unähnlich wäre. Ein toller Lesespaß: actionreich, humorvoll und spannend bis zur allerletzten Zeile. Ich freue mich schon auf den nächsten Roman aus dieser Reihe, der vermutlich im Oktober erscheinen wird.

Alle verfügbaren Daumen nach oben und so viele Sterne, wie möglich.

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