Dienstag, 11. Dezember 2018

Hubert Schleichert: Wie man mit Fundamentalisten diskutiert ohne den Verstand zu verlieren

Ein Freund empfahl mir dieses Buch als urkomisch und unbedingt lesenswert. Diese Einschätzung  kann ich zum Teil nachvollziehen (lesenswert!), zum Teil nicht (urkomisch?).
Der Autor analysiert die verschiedenen Spielarten der Gesprächsmanipulation. Das Buch ist nicht mehr und nicht weniger als die Straßenverkehrsordnung der Rhetorik. Keine Gebrauchsanweisung und schon gar kein Selbstlernkurs. Denn auch wer die Straßenverkehrsordnung auswendig lernt, wird dadurch nicht automatisch zu einem guten Autofahrer.

Trotzdem dachte ich mehrfach: Ach so! Das habe ich doch auch schon erlebt und wusste gar nicht, warum mir die Diskussion auf einmal entgleitet, obwohl ich offensichtlich die besseren Argumente habe.

Unbedingt lesen.

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