Sonntag, 24. Januar 2016

Ildefonso Falcones: Die Kathedrale des Himmels

Arnau Estranyols Leben scheint unter keinem guten Stern zu stehen. Gezeugt wurde er 1320 bei einer Vergewaltigung. Seine Mutter wurde nach seiner Geburt  als Amme auf die Burg des Grundherren genötigt, dort so oft vom Ritter und seinen Soldaten bedrängt, dass sie sich schließlich nicht mehr um das Kind kümmern konnte. Sein Vater befreit den fast schon verhungerten Arnau und flieht nach Barcelona. Dort versteckt er sich bei einem Verwandten, der ihm Brot und Arbeit gibt. Arnau wächst in der Hoffnung auf, eines Tages Bürger der Stadt zu werden. Die Grausamkeiten in seinem Leben haben jedoch erst begonnen. Doch er ist ein freundlicher und furchtloser Bursche, arbeitet fleißig und gewinnt Freunde. Nach und nach beginnt sein Aufstieg zu einem der mächtigsten Männer Barcelonas.

Ein spannender, akribisch recherchierter historischer Roman, den zu Lesen mir große Freude bereitet hat. An dieser Stelle möchte ich deshalb dem lieben Kollegen herzlich danken, der mir das Buch völlig unverhofft auf den Schreibtisch gelegt und geschenkt hat.

Lesen, und zwar unbedingt und sofort.

Ich werde gleich morgen mit dem Buch zum Bücherdealer meines Vertrauens gehen, damit er mir alle anderen Werke dieses Autors besorgt.

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