Mittwoch, 4. Januar 2012

Carsten Sebastian Henn: Nomen est Omen - Aqua et Vinum

Die Bunkeranlage bei Marienthal ist ein Relikt aus der Zeit des kalten Kriegs. Hier sollte die Bundesregierung im Falle eines Falles einen Atomschlag überleben und für mindestens dreißig Tage die Amtsgeschäfte weiterführen können. Nun soll die Anlage abgerissen werden. Bei einer der letzten Besichtigungstouren durch den riesigen Komplex wird ein Ermordeter aufgefunden. Er befindet sich in einem verschlossenen Raum. In einem von innen verschlossenen Raum ohne weiteren Ausweg. Julius Eichendorf schlittert im winterlichen Ahrtal eher zufällig in diesen Kriminalfall, doch schon bald steckt der Koch knietief in den Ermittlungen. Ein neues, gefährliches Abenteuer beginnt.

Auch im zweiten Fall der Reihe geht es um die Ermittlungen in einem äußerst rätselhaften Mordfall. Die Geschichte ist logisch aufgebaut und viele eingestreute Hinweise regen zum Mitknobeln an. Ein paar Nebenhandlungen lassen die Protagonisten greifbarer und glaubwürdiger wirken, ohne vom eigentlichen Kriminalfall abzulenken. Auch der Humor kommt nicht zu kurz in diesem Buch.

Lesen!

Bleibt lediglich zu erwähnen, dass der Roman inzwischen mit anderem Cover beim Heyne-Verlag unter dem Namen "Aqua et Vinum", dem ehemaligen Untertitel, verlegt wird.

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