Sonntag, 9. November 2014

Annette Leidner: Eine Leiche für Mohrbach

Endlich ein Mord! Detektiv Wolfgang Rohrbach kann sein Glück kaum fassen. Bisher musste er sich mit der Bespitzelung von Arbeitsschwänzern über Wasser halten, nennt seinen einzigen Auftraggeber deshalb "Chef". Doch jetzt wird alles anders. Horst Wittek, seines Zeichens Bürgermeister von Dinndorf in der Pfalz, gibt Ermittlungen im Zusammenhang mit der Ermordung seiner Frau in Auftrag. Unterstützt von seinem Helfer Halfmann nimmt Rohrbach die Ermittlungen auf und träumt dabei von einem saftigen Honorar.

Das Ermittlerduo dieses Romans als "dilettantisch" zu bezeichnen, würde eine glatte Untertreibung darstellen. Völlig unbedarft tappen sie von einem Fettnapf zum nächsten haarsträubenden Fehler. Dass sie den Fall dennoch zu lösen vermögen, verdanken sie einem aus der klassischen Kriminalliteratur bekannten Ermittlertrick, den jetzt zu verraten der Anstand verbietet. Brächte dies doch jeden Leser dieses kleinen Kriminalromans um das Vergnügen und die Spannung beim Lesen.

Mir hat das Buch Spaß gemacht, und in den beiden Ermittlern steckt viel Potential für eine Fortsetzung. Da geht noch 'was!

Lesen!

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